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Und wann tut’s bei Dir weh?
Der grosse Graue, schleppend wandert, durch den heißen Sand. Müde ist er, wirkt zerbrechlich, der Stolz ward ihm genommen. Seine Augen sehen nichts mehr, das Blut darin ist schon geronnen. Noch leise tropft es aus den Löchern, die einst Stosszähne in sich bargen. Heute ist sein letzter Tag, von vielen grauen Tagen.
Es tut weh!
Lautlos schwimmt er, Stundenlang Sein Atem wird sehr langsam, mühsam kämpft er, strampelt kraftlos, bis er endlich aufgibt. Heute war sein letzter Tag, lautlos schwimmt er in das Dunkel. Nacht deckt ihm die Augen zu… Endlich hat er seine Ruh.
Es tut weh!
Hunger trieb ihn tagelang in eine endlos Weite, staubbedeckt fällt er zu Boden, die Zunge klebt am Gaumen fest. Noch Stunden lang kämpft er ums Leben, bevor er endlich aufgab. Heute war sein letzter Tag.
Es tut weh!
Ein Tagelanger Marsch, durch Gestrüpp und karge Landschaft. Hunger trieb sie an und wo einst die Bäume waren, fanden sie nur Stümpfe, keine Äste, keine Blätter keine Nahrung, keine Hoffnung. Die karge Landschaft wurd zum Grab Denn heute war ihr letzter Tag. Es tut weh!
Braune Augen voller Tränen, Hoffnungslosigkeit im Blick. Hunger, Durst, Krankheit, Angst, viele Jahre lang. Langsam neigt sich der Kopf, die Augen schauen müde noch ein letzter Blick empor, gibt es auf Erden, denn die Liebe? Und die Mutter hält ihr Kind im Arm, verzweifelt in Tränen ausgebrochen. Wo war der Friede für ihr Kind, der lange schon versprochen Es tut weh!
Und wann tut es bei Dir weh?
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